Spikeball

 Bei schönem Wetter sieht man...

Bei schönem Wetter sieht man sie im Sommer fast überall. Auf Wiesen am Rande der Stadt, in Parks oder am Strand sind sie anzutreffen - die Spikeball-Spieler. Ein trampolinähnliches Spielnetz auf dem Boden, ein kleiner Ball und vier Spieler reichen für das angesagte Sport-Spiel (auch Roundnet genannt).

Spikeball - Megatrend mit Community-Gedanke

Spikeball Inc. wurde 2008 in den USA gegründet. Besonders in den USA, mittlerweile aber auch in Deutschland, haben sich engagierte Spikeball-Communities gebildet, in denen das Spiel längst zu einer anspruchsvollen Sportart geworden ist. Weltweit gibt es bereits mehr als 4 Millionen Spieler. Sogar Profi-Fußballvereine integrieren Spikeball in ihre Trainingseinheiten und posten regelmäßig Videos davon.

Uns gefällt besonders der Community-Gedanke, der von Beginn an ein wichtiger Teil des Spikeball-Konzepts ist. Die eigens kreierte Spikeball-App hilft Spiel-Begeisterten aus der ganzen Welt, sich lokal zu vernetzen und Spiel-Partner zu finden. Eine tolle Sache, um sich draußen zu bewegen und mit Fremden wie auch Bekannten die Zeit zu verbringen. Wir glauben, dass genau dieser Community-Gedanke hinter Spikeball das Erfolgsrezept ist.

Die Spielregeln von Spikeball

Im Prinzip spielt man Spikeball nach ähnlichen Regeln wie Beachvolleyball. Ein paar Feinheiten machen allerdings den Unterschied.

Die Grundregeln

Grundsätzlich geht es darum, im 2 gegen 2 den Spielball auf das Netz am Boden zu befördern. Dabei darf der Ball bis zu 3 x pro Team berührt werden (alle Körperteile sind für den Kontakt erlaubt). Innerhalb dieser 3 Berührungsmöglichkeiten können die Spieler den Ball entweder direkt zurück aufs Spielnetz befördern oder dem Mitspieler zuspielen. Nachdem der Ball auf das Netz gespielt wurde, ist das gegnerische Team an der Reihe.

Aufstellung und Angabe

Im Gegensatz zum Volleyball ist das Spielfeld beim Spikeball nicht begrenzt. Heißt, jeder Spieler darf sich rund um das Spikeball-Netz bewegen, ohne dass ihn irgendwelche Spielfeldbegrenzungen einschränken.

Die 4 Spieler stellen sich in gleichmäßigem Abstand zueinander um das Netz herum auf - die Spieler eines Teams sind nebeneinander. Der Spieler, der gegenüber des Aufschlägers steht, nimmt den Aufschlag an.

Beim Aufschlag müssen alle Spieler bis auf den annehmenden Spieler einen Mindestabstand von 2,10 m zum Spielnetz einhalten. Nur der Annehmer darf den Abstand frei wählen. Die Angabe muss immer mit einem Fuß am Boden erfolgen und der Ball muss mindestens 5 cm vor dem Schlag hochgeworfen werden. Es darf ein Foul im Rahmen der Angabe erfolgen, bei einem zweiten Foul erhält das gegnerische Team einen Punkt.

Play-Action

Nach erfolgter Angabe dürfen sich die Spieler frei bewegen. Allerdings dürfen sich die Teams dabei nicht gegenseitig behindern. Nachdem ein Team es innerhalb der 3 Berührungen geschafft hat, den Spikeball zurück aufs Netz zu bringen, muss das gegnerische Team den Ball annehmen und wiederum versuchen, den Ball zurück aufs Netz zu bringen.

Nachdem ein Team einen Punkt erzielt hat, bleibt die Angabe in Besitz des punktenden Teams. Dabei tauscht der Aufschläger mit seinem Teampartner den Platz, damit der annehmende Spieler immer wechselt. Bei einem Ballwechsel der Angabe muss sich die Angabe teamintern immer abwechseln.

Punktvergabe

Ähnlich wie beim Volleyball können aufschlagende wie annehmende Teams Punkte erzielen. Gespielt wird bis 15 oder 21, wobei ein Sieg erst mit einem Abstand von 2 Punkten errungen wird.

Folgende Vergehen führen zum Punktverlust/ Punktgewinn:

  • Bodenkontakt des angreifenden Teams
  • 2. Foul bei der Angabe
  • Ballkontakt mit dem Rahmen des Netzes (führt auch beim ersten Aufschlag direkt um Punktverlust
  • doppelte Netzberührung
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