7 goldene Regeln, alleine in der Natur zu überleben

19.06.2020 16:09

Solltest du einmal in die Situation kommen, in der Natur überleben zu müssen, ob nun freiwillig als Herausforderung oder unfreiwillig, wenn man sich z. B. völlig verlaufen hat, solltest du die folgenden Grundregeln beachten.

1. „Verschaffe Dir einen Überblick, mache dir die Situation bewusst!“
Verschaffe dir einen Überblick, wenn du feststellst, dass du nicht mehr weißt, wo du bist.
Sieh dir die Umgebung an: Wie hoch steht die Sonne noch, wieviel Zeit ist noch bis zum Sonnenuntergang und was benötigst du für die erste Nacht? Steige, wenn möglich auf eine Erhöhung, um das Gelände besser überblicken zu können.

2. „Think first: Bleib ruhig und überlege dir deine nächsten Schritte“
Die Prioritäten sind immer die gleichen: Wasser, Unterschlupf, Feuer und Essen.
Sie ändern sich nur je nach den gegebenen Umständen und den eventuell vorhandenen Mitteln im Rucksack.
In Afrika gilt: erst Feuer, um Tiere abzuschrecken. In der Wüste hat Wasser die höchste Priorität und im Gebirge steht ein Unterschlupf zum Schutz gegen Kälte als Grundlage für weitere Aktivitäten an erster Stelle.
Wasser ist gerade bei Hitze extrem wichtig, um nicht zu dehydrieren. Der Mensch verliert üblicherweise schon ca. 3 Liter Flüssigkeit pro Tag, in der Wüste können es 3 Liter pro Stunde sein.
Wasser sammelt sich in Tälern und Rinnen. Diese gilt es, zu erkunden.
Je besser man seine Umgebung akzeptiert, desto besser findet man sich dort zu recht. Denke nach, betrachte deine Situation aus der Vogelperspektive, wenn du da wieder raus kommen willst.

3. „Denke wie ein Einheimischer (passe dich an)“
Denke wie ein Tier, das sich an die gegebenen Umwelteinflüsse anpasst. Lerne im Vorfeld viel über die Gegend, die heimischen Pflanzen und die Menschen kennen. Dieses Wissen wird dir weiterhelfen, wenn du in eine solche Situation kommst.

4. „Sei immer wachsam (gehe Gefahren aus dem Weg)“
Die ersten 48 Stunden sind die wichtigsten. Vor allem der Umgang mit wilden Tieren ist wichtig. Gerade nach den ersten überstandenen 48 Stunden stellt sich eine gewisse Routine ein, aber gerade von kleinen Tiere geht oft die größte Gefahr aus. Respekt ist das richtige Wort, nicht Angst. Nicht jedes Tier will Dich töten. Gehe Gefahren aus dem Weg und gehe keine Risiken ein. Man macht in den ersten 48 Stunden die meisten Fehler. Lerne aus deinen Fehlern.

5. „Nutze vorhandene Ressourcen“
Wenn man Feuer gemacht, Wasser und eine Unterkunft gefunden oder eine Schlafstätte gebaut hat, kann man sich um das Essen kümmern. Erstelle Werkzeuge aus dem Material, was dir die Natur zur Verfügung stellt. Erweitere deinen Horizont, beobachte und lerne von den Tieren, was gegebenenfalls essbar ist und wie man die Natur nutzen kann. Arbeite mit Köpfchen, teste und baue mehrere Tierfallen, um Zeit zu haben und deine Kräfte auf andere Dinge lenken zu können. Der Erfolg steigert dein Selbstbewusstsein.

6. „Gönne dir Pausen“
Gehen mit deinen Kräften effizient um, gönne dir Erholungsphasen. Nur so wirst Du die benötigte Energie aufbringen und Ideen entwickeln, die deine Situation verbessern.

7. „Sei dankbar, für das was du hast“
Freue dich über Kleinigkeiten. Es könnte dir schlechter gehen. Die positive Energie ist ein Geschenk und wird dir helfen, deine Situation zu verbessern. Der Mensch ist sehr anpassungsfähig, der Körper eine Hochleistungsmaschine, die enorme Anstrengungen überwinden kann. Wenn Du kühlen Kopf bewahrst und deine Kräfte gezielt für die 4 Prioritäten Wasser, Feuer, Essen und Unterschlupf einsetzt und diese Grundlagen für einen längeren Zeitraum gesichert sind, wirst du überleben können.
Die vorgenannten Grundregeln sind beim Lesen eher selbstverständlich, in Extremsituationen jedoch nicht für jeden direkt gedanklich abrufbar. Sie sind bewusst kurz gehalten, um sie sich besser merken zu können.

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